PLAYBOY-BOMBE! „Unter uns“-SCHOCK: Marie Zielcke bricht ihr Schweigen über sexuellen Missbrauch – DIESES Geständnis erschüttert!

PLAYBOY-BOMBE! „Unter uns“-SCHOCK: Marie Zielcke bricht ihr Schweigen über sexuellen Missbrauch – DIESES Geständnis erschüttert!

„Unter uns“-Star Marie Zielcke lässt für den „Playboy“ die Hüllen fallen
„Unter uns“-Star Marie Zielcke lässt für den „Playboy“ die Hüllen fallen Andreas Rentz/Getty Images
„Unter uns“-Star Marie Zielcke hat sich für den „Playboy“ ausgezogen und mit BUNTE über Schönheitsideal, Machtmissbrauch und ihren Wunsch nach einem Partner gesprochen.
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„Unter uns“-Star Marie Zielcke (47) hat für den „Playboy“ die Hüllen fallen lassen und ziert das Cover des aktuellen Magazins. Auf den Fotos wirkt sie unfassbar happy – und total im Reinen mit sich selbst.

Wie sehr lieben Sie Ihren Körper?

Marie Zielcke: Es gibt diese Tage, da schaue ich in den Spiegel und sage mir selbst: Du siehst mega aus heute! Und dann kommt dieser Tag, an dem ich mich betrachte und denke: Oh mein Gott, was ist da bloß passiert? Es gibt niemanden, der immer immer glücklich und zufrieden mit sich ist. Es ist völlig okay, Unsicherheit zu spüren und Dinge zu sehen, die man nicht so mag. Aber heute kann ich sehr gut mit den schlechteren Tagen umgehen – und finde mich grundsätzlich prima!

Unfassbar stolz, weil es tatsächlich das ist, was ich mir gewünscht habe. Dass der „Playboy“ auf mich zugekommen ist, fühlt sich für mich an wie ein Oscar-Gewinn! Ich finde, ich habe das auch verdient. Es passt zu mir.

Hatten Sie ein Problem mit der Nacktheit?

Überhaupt nicht! Ich habe von vornherein gesagt, wenn ich das mache, dann ganz nackt. Ich mag keine halben Sachen und muss mich nicht verstecken.

Sie sind schon mit 15 vor der Kamera gewesen, wie sehr haben Sie es erlebt, einem Ideal entsprechen zu müssen?

In diesem Beruf wird man als Frau permanent bewertet! In meinen frühen Jahren war ich sehr sehr schmal, habe viele Jahre am Untergewicht gelebt, nicht weil ich nichts gegessen habe, sondern weil ich halt so aussah. Am Set habe ich immer gespiegelt bekommen, wie unheimlich toll das aussieht. Genau das wurde später mein Problem, weil ich plötzlich nicht mehr so ätherisch, elfen-gleich und zart wirkte. Ich musste mir dann anhören, dass ich bodenständig aussähe, was ich als Beleidigung empfunden habe und auch eine sein sollte. Das Verrückte ist, dass diese Bewertungen in erster Linie von Frauen kamen – Kostümbildnerinnen, Casterinnen. Meinen Kolleginnen erging es genauso. Ich habe zu spüren bekommen, wie abwertend mein Körper betrachtet wurde, weil ich nicht mehr 50 Kilo gewogen habe. Ich glaube, das kann sich nur ändern, wenn wir Frauen zusammenhalten und uns nicht gegenseitig schlecht- und kleinmachen. Dafür ist es auch wichtig, dass ich jetzt im „Playboy“ bin, um verschiedene Bilder von Weiblichkeit und Erotik in der Öffentlichkeit zu zeigen. Es hat mich durch die Bewertung anderer viele Jahre gekostet, meine Kurven schön zu finden. Ich habe mich fragen müssen, wie ich mich wohlfühle, wie ich aussehen möchte, was ich essen möchte, wieviel Sport ich machen will, wie ich mich kleiden möchte, um mich am Ende unfassbar wohl in meiner Haut zu fühlen. Ich muss mich nicht mehr verteidigen.

„Unter uns“-Star Marie Zielcke über Missbrauch am Set: „Es hat niemanden interessiert, wie mies ich mich dabei gefühlt habe“

Haben Sie Machtmissbrauch erlebt?

Ja, ich habe Machtmissbrauch erlebt – sexuell geprägt oder als Psychoterror! Ich habe das große Glück, als Mensch unabhängig zu sein. Ich bin eine Einzelgängerin. Trotzdem sind mir in den 90er Jahren und auch später immer wieder unfassbare Dinge passiert. Ich habe, noch nicht volljährig und natürlich ohne den heute üblichen Intimacy-Coach, nackt am Set stehen müssen, den Blicken ausgeliefert. Es hat niemanden interessiert, wie mies ich mich dabei gefühlt habe. Ich bin glimpflich aus allen Situationen herausgekommen, habe meine Tochter aber immer gewarnt – und konnte sie guten Gewissens nicht in diesem Beruf arbeiten lassen. Sie hatte glücklicherweise andere Ambitionen und studiert Jura. Ich würde mir heute nur einen Job aussuchen, bei dem ich weiß, dass von oben reguliert und eingegriffen wird, wenn Mitarbeiter ein Fehlverhalten an den Tag legen. Ich hatte wirklich mal einen Agenten, der mich aufgefordert hat, beim Casting oder in Bewerbungsvideos, einen großen Koffer hinter mir herzuziehen, damit man meinen Hintern nicht sieht. Er hat mich herabgewürdigt und mir permanent suggeriert, dass ich falsch bin, wie ich bin. Das sollte kein junger Mensch, generell niemand, erleben müssen.

Wie findet Ihre Tochter (22) Ihre Fotos?

Sie feiert mich! Ich bin so glücklich, dass sie liebt, was ich tue und wie ich bin. Sie ist vielleicht mein größter Fan! Wir bestärken uns gegenseitig in allem, was wir tun. Ich habe meiner Tochter von Anfang an mitgegeben, dass sie toll und besonders ist. Sie spiegelt mir das! Und ist unfassbar stolz auf alles, was ich mich traue zu tun.

Wie wichtig ist Ihnen Ihre Natürlichkeit?

Ich habe in zehn Jahren zweimal Botox spritzen lassen – und finde es völlig okay, wenn man dabei glaubt, sich etwas Gutes zu tun, ohne sich zu stark zu verändern. Grundsätzlich liebe ich meine Natürlichkeit – und habe auch das Gefühl, dass Männer das toll finden. Ich bin keinem Perfektionswahn verfallen.

Sind sind Ü-40. Wie bewerten Sie die Visibilität der Frauen?

Ich finde es faszinierend, wenn die 67-jährige Emma Thompson mit weißen Haaren durch eine Serie spaziert und sich einen Mann nimmt. Bei uns ist das Bild der Frau veraltet. Wir müssen – leider immer noch – eher verfügbar, sexy, jung, paarungswillig und still sein. Im Theater spiele ich deswegen auch gerne Männerrollen! Frauen mit 40, 50, 60 können erotisch und sexy sein. Das hat nichts mit dem Alter, sondern mit innerer Lebendigkeit zu tun. Rollen, die diese althergebrachten Schemata bedienen, sind uninteressant und spiegeln unser wahres Leben leider nicht wieder.

Apropos wahres Leben: Sind Sie liiert?

Ich bin Single. Und ja, ich würde das gerne ändern, weil ich ein absoluter Beziehungsmensch bin. Ich liebe es, in einer Liebe zu leben. Ich glaube fest daran, dass eine Liebe zu jemand anderem heilen kann. Als Single fehlt mir das sehr!

Sie haben prominente Partner in Ihrem Leben gehabt, waren mit dem Vater Ihrer Tochter, dem „E.T.“-Star Henry Thomas verheiratet und lebten mit Christoph Maria Herbst. Pflegen Sie mit Ihren Ex-Beziehungen ein gutes Verhältnis?

Das ist sehr unterschiedlich. Ich liebe Männer, die sich benehmen können! Die nicht nachtreten und kein zu großes Ego haben. Der Rest wird aus meinem Leben gestrichen.

Wie sehr trifft Sie das Ende des RTL-Dauerbrenners „Unter uns“?

Das war natürlich ein Schock! Aber es ist doch auch gigantisch, dass diese wunderbare Serie über 30 Jahre erfolgreich war und noch bis Frühjahr 2027 bei RTL laufen wird.

Haben Sie Zukunftsängste?

Nein, ich habe immer wieder in meinem Leben in Jobs gearbeitet, die nichts mit Schauspielerei zu tun haben und war mir für nichts zu schade. Mich hat das im Gegenteil  geerdet! Ich habe in der Opern-Kantine bedient, Regale im Supermarkt verräumt, im Café und Bücherladen gearbeitet und als Filmvorführerin gejobbt. Wenn man eine Familie hat und Geld verdienen muss, ist das doch völlig normal.

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